THE ECHO -
Spreading of Light

Gruppenausstellung - 12 japanische Künstler der jungen Generation

© Sako Kojima
The Reason Why I Become Hamster
© Toshihiko Mitsuya
Anonymous Relatives - Guide -

IM RAHMEN DER MUSEUMSNACHT KÖLN
Samstag, 09. November 2013
22.00 Uhr // mit einer Performance
von Takehito Koganezawa und Saori Hala
20.00 - 01.00 Uhr // mit einer Performance
von Sako Kojima

Laufzeit
28. September – 23. November 2013
Die Ausstellung kann bis zum 23. November an Sprachkurs-Tagen bis 20.45 Uhr besichtigt werden.
Öffnungszeiten
Mo – Fr von 9 – 13 und 14 – 17 Uhr / Sa 10 – 17 Uhr – Eintritt frei
Am 03.10. und 01.11.13 ist das Institut geschlossen.
Eröffnung
Freitag, 27. September 2013 um 19 Uhr
mit einer Performance von Takehito Koganezawa + Saori Hala, Sako Kojima
Begrüßung
Tokiko Kiyota, Direktorin des Japanischen Kulturinstituts Köln
Einführung
Dr. Gregor Jansen, Direktor der Kunsthalle Düsseldorf


12 junge japanische Künstler – die meisten in Berlin lebend – haben die Katastrophe von Erdbeben, Tsunami und Atomunfall vom 11. März 2011 in ihrem Heimatland in aktuellen Werken verarbeitet. Unter dem Titel „THE ECHO – Spreading of Light“ zeigt die Ausstellung Installationen, Malerei, Performance, Skulptur, Videoarbeiten und Zeichnungen.

THE ECHO ist eine von Künstlern geleitete Initiative, die sich der Vision von Autonomie verschrieben hat. Ihre Ausstellungen entstehen durch gegenseitige Wertschätzung und Nominierung untereinander.

Die Ausstellungsserie nahm ihren Anfang im Jahr 2008 in Yokohama mit dem Titel „THE ECHO – An Exhibition of Young Japanese Artists“, wurde 2012 in Berlin im Künstlerhaus Bethanien mit „Although I am Still Alive“ fortgesetzt und findet nun in Köln ihre dritte Station. „THE ECHO – Spreading of Light“ nimmt, ähnlich wie der Klang eines Echos, Bezug auf die aktuelle Situation in Japan und sendet zugleich Lichtstrahlen der Hoffnung in die Zukunft. Bezugnehmend auf den Wiederaufbau und Neuanfang nach den Katastrophen im Nordosten Japans in 2011 erspürt die Ausstellung den wesentlichen Zusammenklang der Künstlergruppe, die sich weit entfernt von der Heimat durch äußere Beobachtung und innere Reflexion immer wieder wandelt und erneuert.

Die zugleich nachdenkliche und humorvolle Ausstellung präsentiert die nächste japanische (Künstler-) Generation, in deren Arbeiten sich westliche und japanische Kunstströme vereinen: Ein silbern leuchtender Ritter – Symbol für eine Lichtgestalt (Toshihiko Mitsuya). Eine Hamster-Performance, in der das Leben der heutigen Großstadtbewohner hinterfragt wird – in Gegenüberstellung zu einer Videoarbeit, welche die unmittelbare Begegnung von Mensch und Natur im brasilianischen Amazonas-Wald zeigt. Es sind Arbeiten, die das Innere der gegenwärtigen Gesellschaft verdeutlichen und ein Leben zeigen, das die Zivilisation aufgegeben hat (Sako Kojima; Shingo Yoshida). Ebenso wie zerbrochenes Geschirr, das Tragik und Schmerz, aber auch Fürsorge und Zuversicht symbolisiert, indem es behutsam repariert wurde (Kei Takemura), wirft eine Installation aus Tüchern einen hoffnungsvollen Blick in die Ewigkeit (Kengo Kito). Gemälde, Bilder und Zeichnungen repräsentieren neue japanische Techniken und Stile (Keiko Kimoto, Nobuhiko Murayama, Takeshi Makishima, Futo Akiyoshi).




Beteiligte Künstler

Futo AkiyoshiMalerei
Taro IzumiInstallation
Kengo KitoInstallation
Keiko KimotoZeichnung
Sako KojimaPerformance
Takeshi MakishimaMalerei
Toshihiko MitsuyaSkulptur
Nobuhiko MurayamaMalerei
Kouichi TabataVideoarbeiten
Kei TakemuraSkulptur
Takahiro UedaInstallation
Shingo YoshidaVideoarbeiten

Veranstalter


Japanisches Kulturinstitut Köln (The Japan Foundation)



THE ECHO Committee



Sponsoren


The Kao Foundation for Arts and Sciences



The Asahi Shimbun Foundation


JT International Germany GmbH


Medienpartner


Stadtrevue




Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
mechtild tellmann kulturmanagement
Mechtild Tellmann / Inga Haschke
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