IKIRU: POST-TSUNAMI - Fotografien aus Japan

Saijo Kakichi
Nomachi Kazuyoshi
Kumagai Iwaki
Uedo Satoshi

Ausstellungsort
f2 - halle für kunst GbR
Fährstraße 2
06114 Halle (Saale)

Öffnungszeiten & Eintritt
Dienstag bis Freitag 14 -19 Uhr
Samstag / Sonn- u. Feiertag 14 -17 Uhr
Eintritt - 2,- EUR / ermäßigt 1,- EUR

Genauere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage des Veranstalters.

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Das japanische Wort IKIRU bedeutet ins Deutsche übersetzt „Wir überleben!"

Die Japan Professional Photographers Society (JPS) hat dieses Motto zum Thema ihrer neuesten Ausstellung gewählt und präsentiert Photographien, die im Laufe des ersten Jahres nach der Dreifachkatastrophe von Tsunami, Erdbeben und Atom-GAU im Nordosten Japans am 11. März 2011 entstanden sind. Mit der Ausstellung und dem begleitend erschienenen Photoband möchte die JPS einen Beitrag zum Wiederaufbau der geschädigten Region leisten. Die Exponate wurden erstmals zum Jahrestag im März 2012 in Tôkyô und anschließend in der Stadt Sendai gezeigt, die besonders schwer von den verheerenden Ereignissen betroffen ist.

Inhaltlich gliedert sich die Ausstellung in die drei Kapitel „Die Katastrophe“, „Unsere Heimat“ und „Wir überleben“. In eindringlicher Weise legen die Aufnahmen Zeugnis davon ab, wie die Menschen ihre Ängste und Sorgen versuchen zu überwinden und mit aller Kraft danach streben, einen Weg zurück in die Lebensnormalität zu finden.

„Die Katastrophe“ zeigt Photographien, die von Bewohnern der Region stammen und die Schrecken des Tsunami dokumentieren.

Die Aufnahmen des Teils „Unsere Heimat“ sind vor dem 11. März 2011 entstanden und vermitteln ein lebendiges Bild von dem Leben, das die Menschen früher geführt haben. Mehr noch als eine Sammlung von Aufzeichnungen aus der Vergangenheit sind sie eine wertvolle Hilfe, das wahre Ausmaß der Katastrophe zu begreifen. Zahlreiche Aufnahmen sind Abzüge von Negativen oder Filmen, die später in vom Tsunami fortgespülten Kisten gefunden wurden.

Das Herzstück der Ausstellung bildet das Kapitel „Wir überleben“. Es zeigt die schwierigen Bedingungen, unter denen die Menschen im vergangenen Jahr gelitten haben und ihre unermüdlichen Bemühungen, wieder Stück für Stück zum Alltagsleben zurückzukehren.

Diese Ausstellung wurde als erste Station außerhalb Japans im September 2012 auf der PHOTOKINA, und anschließend im Oktober und November im Japanischen Kulturinstitut in Köln gezeigt. Nach Gmunden wird sie im Juni und Juli diesen Jahres im Kunstverein Talstraße in Halle a.d. Saale, und ab Oktober im Theodor-Zink-Museum in Kaiserslautern präsentiert werden.


Kooperationspartner
Kunstverein "Talstrasse" e.V. // Deutsch-Japanische Gesellschaft Halle / Saalekreis e.V. // Japanisches Kulturinstitut Köln

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Nebenausstellung - REFLEXION

Sonntag, 16. Juni - Sonntag, 14. Juli 2013
Bedeutung des Wortes: Reflex / Reaktion / Auswirkung / Gedanke - jedoch auch Besinnung und Ausdruck unserer Nachdenklichkeit.
Durch das Gespräch lernen wir einander kennen und erlangen Wissen über uns Selbst. Diese Wechselwirkung wurde uns während unserer wiederholten Auseinandersetzung miteinander immer wieder bewusst.

Wir sind Kunst- und Designstudenten in Halle. Unsere Gemeinsamkeit ist, dass wir alle aus Japan kommen oder uns intensiv mit diesem Land auseinandersetzen. Unsere persönlichen geschichten sind jedoch so unterschiedlich wie unserer Arbeiten. ...

Flyer zur Ausstellung (als PDF).


Ausstellungsort

f2 - halle für kunst GbR
Fährstraße 2
06114 Halle (Saale)

Kontakt
re.perspektive@gmail.com