Über die Unterschiede zwischen Theater und Roman, wie sie sich mir darstellen (aber immer erst im Nachhinein offenbaren)

Vortrag mit OKADA Toshiki

OKADA Toshiki
Der Theaterregisseur und Schriftsteller OKADA Toshiki, geboren 1972 in Yokohama, zählt zu den wichtigsten Vertretern der jüngeren Generation des Theaters in Japan. Er wurde international bekannt durch die Aufführung seiner Stücke "Fünf Tage im März" und "Free Time" bei renommierten Festivals wie Kunsten Festival Desarts, den Wiener Festwochen und den Salzburger Festspielen. 2004 gewann er den 49. Kishida Schauspiel-Preis. Okada kreierte den so genannten "super-realen" Sprachstil der japanischen Sprache und schuf in seinen Werken eine Ausdrucksform mit langsamen Bewegungen und geräuschvollen physischen Aspekten. Er begründete die Theaterkompanie "Chelfitsch", die im Dezember 2008 im HAU in Berlin gastiert.

Okada trat auch als Autor hervor und ist der zweite Preisträger des ÔE Kenzaburô Literaturpreises, der ihm in diesem Jahr verliehen wurde.

In seinem Vortrag berichtet er über seine Arbeit als Theatermacher und Schriftsteller, die Art seiner Regieführung und szenische Methodik. Anhand einer Filmeinspielung stellt er die bisherige Entwicklung seines Theaters vor. Weiterhin befasst sich sein Beitrag mit der Reichhaltigkeit der von der jungen Generation gesprochenen Umgangssprache und die Frage, wie Zeit durch Sprache und Raum gedehnt wird. Schließlich geht er auf Aspekte von Sprache und Körperlichkeit auf der Bühne sowie auf Abstrahierung und Naturalismus im Theater ein.

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