WELTKULTURERBE IN JAPAN

PHOTOGRAPHIEN VON MIYOSHI KAZUYOSHI

Im Jahr 1972 hat die Generalkonferenz der UNESCO (Sonderorganisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur) die Intanationale Konvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt verabschiedet. Mit der Unterzeichnung der Konvention verpflichten sich die einzelnen Länder dazu, die innerhalb ihrer Grenzen gelegenen Denkmäler von herausragender, weltweiter Bedeutung zu schützen und zu erhalten. Einmal jährich tritt das Komitee für das Welterbe zusammen, um nach festgelegten Kriterien über due Aufnahme der von den nunmehr 167 Unterzeichnerstaaten vorgeschlagen Dankmäler in die Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt zu entscheiden. Am 15. Dezember 2001 umfasste die Liste 721 Stätten.

Die von der Japan Foundation zusammengestellte Wanderausstellung zeigt über 50 Photographien von Stätten des Kultur- und Naturerbes in Japan, darunter das Shirakami-Gebirge in Aomori, das Himeji-Schloß in Hyôgo, die Gedenkstätte für die Atombombenopfer in Hiroshima, bedeutende Schreine und buddhistische Tempelanlagen in Kyôto, Nara, Nikkô und Hiroshima sowie die Gegenden von Gokazama und Shirakawa.

Alle Photographien stammen von dem 1958 in der Präfektur Tokushima geborenen MIYOSHI Kazuyoshi . Nach dem Studium an der Tokai - Universität erhielt er im Jahr 1985 als bislang jüngster Preisträger den Kimura Ihee Award für seinen Photoband Rakuen(Paradies). Seit seiner ersten Reise nach Okinawa im Alter von 13 Jahren hat er ausgedehnte Reisen in alle Teile der Welt unternommen, darunter auf die Malediven, nach Tahiti, Afrika, Indien, und in den letzten Jahren zum Himalaya und in die Antarktis. Seine Werke finden sich in der Sammlung des George Eastman House International Museum of Photography and Film in den USA. Im Jahr 1998 wurde ein umfangreicher Photoband von Miyoshi mit Aufnahmen der Stätten des Weltkulturerbes in Japan publiziert.